Waiver Wire Week 12

Ein Ende der Bye-Weeks und in vielen Fantasy-Ligen der letzte Spieltag der Regular Season. Einiges los in der NFL. Dieser Spieltag beginnt durch Thanksgiving schon am frühen Donnerstag Abend, vergesst nicht eure Aufstellungen rechtzeitig zu machen. Die Spiele vom Donnerstag im Überblick:

18:30 Bears at Lions

22:30 Bills at Cowboys

02:20 Saints at Falcons

Alle Statistiken auf Standard-Scoring bezogen, Prozentzahlen von NFL.com.


QB

Sam Darnold, Jets (13% in Besitz, vs. Bengals): Der Aufwärtstrend von Darnold hält an. In den letzten drei Spielen knackte der Quarterback die 20-Punkte-Marke. Gegen die Bengals-Defense wartet mit Darnold ein schönes Match-Up. Aber auch in der Woche darauf, wenn die Jets auf die Dolphins treffen, ist Darnold eine mehr als gute Option. Mit nur 13% in Besitz ist Darnold dazu in vielen Ligen verfügbar und sollte daher für euer Team aufgenommen werden.

Mitchell Trubisky, Bears (8% in Besitz, vs. Lions): Ich bin nach wie vor kein Trubisky-Fan, daraus mache ich kein Geheimnis. Zu oft gibt es bei Trubisky Licht und Schatten, wobei der Schatten diese Saison überwiegt. Im Spiel gegen die Giants letzte Woche konnte er zwar mit fast 19 Punkten überzeugen, warf für 278 Yards, konnte aber auch nur 1 Touchdown bei 2 Interceptions verbuchen. Da Interceptions in den meisten Ligen nur eine kleine Rolle spielen und die Lions zu den Teams gehören, die mit die meisten Punkte gegen Quarterbacks zulässt. ist Trubisky für eine Streaming-Option für den kommenden Spieltag.


RB

Rashaad Penny, Seahawks (30% in Besitz, vs. Vikings): Penny ist wieder eine Option für das Waiver Wire. Dafür spricht nicht nur sein zweiter Saison-TD gegen die Eagles und das Erreichen der 100-Yard-Marke (129), was 18,9 Punkte im Standard-Scoring für Penny bedeuteten. Penny hatte am Sonntag 14 Carries und konnte damit das erste Mal Carson, der nur 12 Carries bekam, ausstechen. Carsons Status wackelt aktuell etwas, er leistete sich sogar Back-to-Back Fumbles gegen die Eagles. Penny ist als Handcuff-RB für Carson-Owner oder für die Flex nächste Woche damit eine Option, für mehr sollte man zumindest die kommende abwarten.

Benny Snell, Steelers (0% in Besitz, vs. Browns): Snell konnte gegen die Bengals fast 100 Yards erlaufen, erzielte 10 Punkte. Seine Rolle sehe ich nächste Woche ähnlich, da Starting-RB Conner voraussichtlich wieder mit einer Schulterverletzung ausfallen wird. Snell wird damit wieder eine Starter-Rolle bekommen und hat damit auch Punkte produziert. Auch Konkurrent Samuels ist aktuell keine Gefahr für Snell. Daher ist Snell auf jeden Fall ein Pick-Up wert.

Jonathan Williams, Colts (24% in Besitz, vs. Titans): Unglaubliche 26 Carries verzeichnete Williams als Starter für die Colts diese Woche: 104 Yards Rushing, 17 Yards Receiving und 1 Touchdown lautet die dazugehörige Stat-Line. Der eigentliche Starter Marlon Mack wird auch kommende Woche ausfallen. Für die nächste Woche ist Williams also der RB1 für die Colts, für den weiteren Verlauf der Saison muss man den Status von Mack abwarten.


WR

James Washington, Steelers (13% in Besitz, vs. Browns): In Abwesenheit von JuJu Smith-Schuster konnte Washington im Spiel gegen die Bengals einen langen Touchdown erzielen, brachte es auf insgesamt 98 Yards. Für Washington spricht, dass er auch 7 Targets sah, was ihn für Fantasy auf jeden Fall relevant machte. Gegen Washington spricht, dass Smith-Schuster voraussichtlich kommende Woche wieder einsatzbereit ist. Damit ist Washington höchstens eine Flex-Option.

Robby Anderson, Jets (35% in Besitz, vs. Bengals): Neben dem schon genannten Sam Darnold erwarte ich auch von Anderson ein gutes Fantasy-Spiel. Anderson konnte nun zwei Spiele in Folge einen Touchdown fangen. Gegen die Redskins reichten ihm dafür 6 Yards, am letzten Spieltag gegen die Raiders konnte Anderson aber auch deutlichen Raumgewinn erzielen, brachte es auf 86 Yards. Gegen die anfällige Secondary der Bengals und mit der ansteigenden Formkurve der Jets hat Anderson hier gute Aussichten auf Punkte.

N’Keal Harry, Patriots (8% in Besitz, vs. Texans): Der Rookie, der große Teile seiner ersten Saison verletzungsbedingt verpasst hat, hat jetzt die ersten beiden Spiele seiner Karriere absolviert und konnte gegen die Cowboys seinen ersten Touchdown erzielt. Harry erzielte jedoch nur 18 und 10 Yards in den ersten beiden Spielen. Harry ist damit eine wirklich sehr verzweifelte Option für das Waiver Wire, bei dem man auch die Entwicklung abwarten muss. Bei der fehlenden Tiefe auf Wide Receiver bei den Patriots ist hier aber eine größere Rolle in der Offense möglich.

Tyler Boyd, Bengals (84% in Besitz, vs. Jets): Passend zu dem Zeitpunkt, an dem die meisten Fantasy-Owner (mich eingeschlossen) die Geduld mit Boyd verloren haben sollte, konnte Boyd gegen die starke Steelers-Defense 101 Yards und 1 Touchdown erzielen, insgesamt 14 Punkte für den Wide Receiver. Jetzt wartet ein schweres Match-Up gegen die Jets-Defense, die in den letzten Wochen stärker spielte, die Matches gegen die Browns (Woche 14) oder Dolphins (Woche 16) machen Boyd aber zu einem Spieler, der in den Fantasy-Playoffs nochmal wichtig werden kann. Was weiterhin für Boyd spricht: Die Bengals nehmen erneut einen Tausch auf QB vor, starten nun wieder mit Dalton statt Finley.


TE

Dallas Goedert, Eagles (18% in Besitz, vs. Dolphins): Die Eagles müssen weiterhin gefühlt ohne Wide Receiver auskommen. Das ist erstmal ein klares Pro für das Aufstellen von Goedert. Dazu sah er gegen die Seahawks 8 Targets, von denen er 7 fing. Seine Produktion war mit 32 Yards zwar ziemlich limitiert, aber solange er Targets sieht, damit also Möglichkeiten, ist er für mich eine gute Option. Die Eagles werden auch in Zukunft viel aus 12-Personnel spielen müssen, daher sehe ich nicht, dass sich an den Targets von Goedert etwas ändert. Auch wenn Wentz aktuell in wirklich keiner guten Form ist solltet ihr Goedert aufnehmen.

Kyle Rudolph, Vikings (49% in Besitz, vs. Seahawks): Vor der Bye-Week konnte Rudolph in 5 Partien 5 Touchdowns fangen, war nur in einem einzigen Spiel mit unter 2 Punkten (gegen die Redskins, Woche 8) abgemeldet. Die Seahawks lassen dazu die drittmeisten Punkte ligaeweit gegen Tight Ends zu (15,80). Ein Match-Up wie gemacht für Rudolph. Sein Wert könnte (sprich: Targets) könnte etwas einknicken, sollte Thielen wieder fit und einsatzbereit sein.


Defense/Special Teams

Eagles (39% in Besitz, vs. Dolphins): Die Eagles-Defense versucht alles, um ihren Team zu helfen, welches offensiv nicht in die Gänge kommt. 6 Sacks, 1 Interception und 1 Fumble recovered erzielte die Defense gegen die Seahawks. Jetzt wartet auf die Eagles mit den Dolphins eines der dankbarsten Match-Ups der gesamten Saison. Um einen Blick auf die Fantasy-Playoffs zu werfen: Hält die Eagles-Defense ihre Form sind in Woche 14 mit den Giants und Woche 15 mit den Redskins weitere dankbare Match-Ups auf dem Spielplan zu finden.

Jets (15% in Besitz, vs. Bengals): Neben den Dolphins sind die Bengals das zweite Team, gegen welches du gerne die Defense des Gegners aufstellt. So auch dieses Wochenende. Die Jets-Defense sind aber auch unabhängig vom Gegner eine starke Unit, stehen aktuell auf Rang 6 im Fantasy.

Seahawks (28% in Besitz, vs. Vikings): Unglaubliche 35 Punkte konnte die Seahawks-Defense in ihren letzten beiden Spielen erzielen. Gegen die 49ers sah das Ganze noch aus wie ein starker Ausreißer nach oben, die Seahawks konnten gegen die Eagles den positiven Trend bestätigen. Der Pass-Rush ist stark verbessert (sogar ohne Clowney), zudem ist die Secondary mit Neuzugang Diggs deutlich stabiler. 8 Sacks, 3 Interceptions, 5 Fumble recovered und insgesamt 27 zugelassene Punkte stehen dabei in zwei Spielen unter dem Strich.

Chargers (41% in Besitz, vs. Broncos): Die Chargers haben mit den harmlosen Broncos ein gutes Match vor der Brust. Mehr noch: Sollte Derwin James, wie berichtet wird, Sonntag sein Saisondebüt geben, ist das ein deutliches Upgrade für die Chargers-Defense.

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