Waiver Wire Week 2

Woche 1 ist in den Büchern. Die NFL ist endlich wieder zurück. Auch wenn man erstes Wochenende im Fantasy Football nicht wie erhofft lief (ich schweige an dieser Stelle) präsentiere ich euch meine favorisierten Waiver Wire Targets für den kommenden Spieltag.

Alle Angaben beziehen sich auf Half-PPR, 12 Teams. Verfügbarkeit aus von ESPN.


Quarterback

Jimmy Garoppolo, 49ers (40% in Besitz, vs. New York Jets): Gegen meine Überzeugungen muss ich euch diese Woche Jimmy Garoppolo als Target nennen. Eine solide Streaming-Option sollte er diese Woche gegen die New York Jets sein, aber auch in der Woche darauf gegen New York Giants. Garappolo hatte einen grundsoliden Start in die Saison mit 33 Attempts, 19 Completions, 259 Yards und 2 Touchdowns. Das Match-Up ist dabei mehr als dankbar, in Woche 1 konnte Josh Allen rund 30 Fantasy-Punkte gegen die Jets auflegen. Auch wenn Jimmy G. nicht die glücklichste Figur machte ist er mein Lieblings-Streamer für diese Woche.

FAAB-Empfehlung: 3%

Running Back

Frank Gore, Jets (3% in Besitz, vs. 49ers): Frank Gore ist zwar kein Hall-of-Famer, dennoch sollte er durch den Ausfall von Le’Veon Bell etwas mehr Workload sehen. Wirklich überzeugend ist Gore als Option nicht, zu mal es gegen 49ers-Defense geht, die zu den besseren der Liga gehört. Gore sollte daher nur eine Option, wenn ihr wirklich verzweifelt auf der Suche seid und hat für mich nur Low-End-Flex-Wert. Daraus ergibt sich auch meine FAAB-Empfehlung.

FAAB-Empfehlung: 0%

Adrian Peterson, Lions (21% in Besitz, vs. Packers): Kommen wir zum nächsten alten Mann. Und er läuft und läuft und läuft… Kurz nach seiner Entlassung beim Washington Football Team unterschrieb Peterson bei den Detroit Lions und kam damit in ein volles Backfield. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Hoffnung auf AP fast aufgegeben – zu gering schien mir sein Spielanteil in Detroit zu werden. Doch offensichtlich haben die Lions Peterson nicht einfach nur so geholt, sondern setzen ihn prominent ein. 14 Attempts für 93 Yards und 3 Receptions für 21 Yards. 13 Punkte und mit nur einem Touchdown wäre er einer der Top-Backs in der ersten Woche gewesen. Das Backfield bleibt weiter voll besetzt, dennoch empfehle ich Peterson zu claimen – selbst wenn sich das am Ende als Flop erweist. Die Chance auf einen Running Back mit dieser Workload bekommt man in dieser Saison wohl nicht mehr so häufig.

FAAB-Empfehlung: 9%

Devonta Freeman, Free Agent (7% in Besitz): Nochmal was für die Zocker. Freeman hat angeblich Interesse von vier Teams an seinen Diensten. In nächster Zeit sollte er, nachdem er in Jacksonville keine Einigung erzielen konnte, bei einem Team unterkommen. Leistungsfähigkeit, Carry-Split und Form bleiben dabei große Unbekannte. Freeman ist mit Vorsicht zu genießen.

FAAB-Empfehlung: 3%

Wide Receiver

Scott Miller, Buccaneers (5% in Besitz, vs. Panthers): Miller war in der ersten Woche schon ordentlich in die Offense, die mit Evans, Godwin, Gronkowski und Howard tief besetzt ist, eingebunden. 6 Targets für 5 Receptions, 73 Yards und mit 10,4 Punkten Half-PPR. In jedem Format mit Points per Reception kann Miller schon jetzt ein guter Floor-Wide-Receiver werden, der euch ähnlich wie Cole Beasley gut durch kommende Bye-Weeks begleiten kann. Nur das ich in Miller die größere Upside sehe. Um aber wieder den Blick in die nahe Zukunft zu richten: Die Panthers-Defense sollte zu den schwächeren Verteidigungen der Liga zählen und ich habe mir diese auch schon früh in der Saison als gern genommenes Match-Up ausgeguckt. Ein dankbares Match und ein erster Test, wie viele Punkte Miller erreichen kann und ob er zu mehr als einem Red-Zone-Target taugt.

FAAB-Empfehlung: 4%

Tight End

Dallas Goedert, Eagles (27% in Besitz, vs. Rams): Goedert erwischte einen fabelhaften Start in die Saison und schloss Woche 1 mit rund 20 Punkten ab. 9 Targets sah Goedert im Spiel gegen Washington Football Team. Die Offense-Production wurde durch den dominanten Pass-Rush des Gegners massiv gestört, so wurde Quarterback Carson Wentz 8 Mal gesacked – so oft wie noch nie in seiner Karriere. Im direkten Duell gegen die Rams sehe ich da mitunter ähnliche Probleme auf die Offensive Line der Eagles zukommen, sollte dort nicht eine enorme Leistungssteigerung erfolgen. Goedert ist nur TE2 hinter Zach Ertz , trotzdem ist er für mich aber aktuell der beste Tight End, der noch eine hohe Verfügbarkeit besitzt. Große Sorgen um sinkende Anzahl Snaps oder ähnlichem sehe ich bisher nicht. Die Eagles spielen viel aus 12-Personnel und die Verletzungssorgen auf Wide Receiver werden diesen Trend eher bestärken.

FAAB-Empfehlung: 1-2%

Tobias

Schreibe über Seattle Seahawks und die NFL. Besondere Liebe zum Fantasy-Football. NFL Draft und Prospect-Fan. Mitglied der German Sea Hawkers e.V.-Redaktion und Ballhawks-Podcast-Rookie.