Waiver Wire Week 6

Nach einem turbulentem Wochenende in der NFL hier meine Tipps für das Waiver Wire nach Woche 6. Durch interessante Match-Ups gibt es diese Woche meiner Ansicht nach bessere Optionen als in den Wochen davor auf dem Waiver Wire zu finden.

Bye-Week: Panthers, Browns, Steelers, Buccaneers

Alle Statistiken auf Standard-Scoring bezogen, Prozentzahlen von NFL.com. 


QB

Daniel Jones, Giants (35% in Besitz, vs. Cardinals): Daniel Jones ist nach einem rabenschwarzen Tag gegen die bestens aufgelegte Patriots-Defense wieder eine Option für einen Start auf der QB-Position. Gegen die immer noch löchrige Cardinals-Defense, die zwar mit Patrick Peterson wieder ihren Star-CB zurück bekommt, ist Jones auf jeden Fall eine Option. Die eventuelle Rückkehr von Barkley könnte Jones auch noch etwas entlasten und im Kurzpassspiel als Anspielstation behilflich sein.

Josh Allen, Bills (40% in Besitz, vs. Dolphins): Gegen die Dolphins, mit gutem Rushing Floor und einer Fantasy-mäßig bisher sehr ordentlichen Saison sollte Allen in Woche 7 einige Punkte aufs Board bringen können. Viel mehr Pro-Argumente als den Gegner braucht es diese Saison nicht mehr, wenn es gegen die Dolphins geht.


RB

Miles Sanders, Eagles (77% in Besitz, vs. Cowboys): Miles Sanders ist für die Eagles vor allem als Receiver in Woche 6 wertvoll gewesen, erzielte 86 seiner 92 Yards nach Pässen, erzielte so auch seinen Touchdown. Die Cowboys-Defense ist die 8. schlechteste gegen Running Backs. Sanders geht aber eher in die Richtung verzweifelter Flex-Spot, da Touchdown abhängig und seine 86 Yards auch aus lediglich 3 Targets, die alle gefangen wurden, erreicht wurden.

Latavius Murray, Saints (45% in Besitz, vs. Bears): Erst Knöchel, während des Spiels dann noch Knie: Alvin Kamara ist momentan angeschlagen. Hier wird man die Woche über seinen Status genauestens beobachten müssen, stand Kamara schon vor dieser Woche auf der Kippe, spielte dann aber doch. Der Handcuff-RB für Murray, der diese Woche im Standard-Scoring schon mehr Punkte erzielte als Kamara. Die Saints sind noch immer ohne Brees, sind aktuell ein ausbalanciertes Team, was die Run-Pass-Ratio angeht und Murray würde deutlich mehr Carries bekommen. In Woche 6 erhielt er noch 8 Carries für 5.5 AVG, Kamara lief 11 Mal den Ball, die größtenteils Murray übernehmen würde. Da Kamara ein First Round Pick war wird Murray für viele Owner ein Must-Have sein.

Jamaal Williams, Packers (4% in Besitz, vs. Raiders): Im Monday Night Game kehrte Williams aufs Spielfeld zurück und wie: 14 Carries, 104 Yards Rushing, 4 Catches für 32 Yards und einen Touchdown. Der eigentliche RB2 hatte auf dem Boden und in der Luft mehr als genug Möglichkeiten, aus denen er viel machte. In Summe standen 19,6 Punkte für Williams. Damit ist Williams wieder interessant für das Waiver Wire.


WR

Auden Tate, Bengals (2,6% in Besitz, vs. Jaguars): In letzter Woche habe ich noch davon abgesehen, Tate mit ins Waiver Wire zunehmen, diese Woche ist er aber dann ein Muss. Mit einem Career High in Targets (12), von denen er 5 Pässe für 91 Yards fing war Tate einer der wenigen Lichtblicke in der doch recht zahnlosen Bengals-Offense und damit flex-worthy. Mit den Jaguars wartet aber ein schwieriges Match auf den Wide Receiver.

Robby Anderson, Jets (47% in Besitz, vs. Patriots): Sam Darnold ist wieder fit, auch Anderson ist nach leichten Rückenproblemen wieder voll da, hatte 8 Targets, 5 Receptions für 125 Yards und einen Touchdown. Anderson ist ein WR1 in der Jets-Offense, die nun wieder mehr Fahrt aufnehmen sollte und Anderson, der viele Targets bekommen wird, ist in über der Hälfte der Ligen noch zu haben. In dieser Woche würde ich Anderson noch nicht aufstellen, geht es gegen die starke Patriots-Defense, aber Anderson ist es wert, aufgenommen zu werden.


TE

Hunter Henry, Chargers (47% in Besitz, vs. Titans): Hunter Henry kehrte schneller als erwartet nach seiner Knieverletzung zurück und lieferte bei der Niederlage gegen die Steelers auch direkt ab: 100 Yards, 2 Touchdowns. Damit sollten keine großen Bedenken mehr über Henrys aktuellen Fitnesszustand vorhanden sein und Henry gilt, wenn fit, als Starter für jede Woche.


Defense/Special Teams

Jaguars (55% in Besitz, vs. Bengals): Die Jaguars müssen weiterhin ohne Star-CB Jalen Ramsey und auch wenn die Defense aktuell nur in Ansätzen zeigt, was sie vor zwei Jahren zu einer absoluten Elite-Defense machte, ist noch einiges an Qualität im Roster vorhanden. Und mit den Bengals kommt ein Gegner, den man gemeinhin auch als Aufbaugegner bezeichnen könnte. Wird Jacksonville gegen die schwache O-Line der Bengals wieder zu Sacksonville sollten einige Punkte für euer Fantasy-Team herausspringen.

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