Waiver Wire Week 8

Wieder einmal muss man feststellen: So länger die Saison, umso schwieriger und dünner wird die Auswahl auf dem Waiver Wire. Dazu sind diese Woche vier Teams in der Bye-Week, mehr werden es nur nächste Woche, wenn sechs Teams eine Pause einlegen. Lamentieren bringt aber nichts: Hier eine kleine Auswahl Spieler, die ihr bei Bedarf aufnehmen solltet.

Bye-Week: Falcons, Bengals, Rams, Saints

Alle Statistiken auf Standard-Scoring bezogen, Prozentzahlen von NFL.com.


QB

Josh Allen, Bills (73% in Besitz, vs. Redskins): Allen kommt aus einer eher schwächeren Woche, konnte gegen die eigentlich anfällige Eagles-Secondary nur 16 seiner 34 Pässe an den Mann bringen. 169 Passing Yards und 2 Touchdowns und dazu 45 Rushing Yards konnte Allen erzielen, was für 17 Punkte reichte. Allens Rushing-Qualitäten geben ihm immer einen soliden Floor und gegen die Redskins-Defense dürfte Allen auch hier eine gute Option auf der Quarterback-Position darstellen.

Gardner Minshew, Jaguars (53% in Besitz, vs. Texans): Mit Minshew möchte ich noch eine Option ins Spiel bringen, die eine höhere Verfügbarkeit als Allen hat. Die Jaguars müssen nach London und treffen dort auf die Houston Texans. Die Texans lassen im Schnitt 21 Punkte gegen Quarterbacks zu und müssen dazu noch auf J.J. Watt verzichten, der sich Sonntag verletzt und den Rest der Saison ausfällt. Weniger Pass-Rush und viele zugelassene Punkte gegen QBs: Minshew sollte bei Bedarf gepickt und aufgestellt werden.


RB

Kenyan Drake, Cardinals (75% in Besitz, vs. 49ers): Der frische Arizona Cardinal sollte direkt eine tragende Rolle im Backfield einnehmen. David Johnsons Status ist noch unklar, Chase Edmonds fällt mehrere Wochen aus. Drake ist einer der wenigen potenziellen RB1, der jetzt während der Saison in eine bessere Offense kommt als er es zuvor war. Drake ist nicht mehr so häufig verfügbar, sollte aber wenn er es sein sollte aufgenommen werden und dann je nach Ausfall gestartet oder nur gestackt werden.

Rashaad Penny, Seahawks (37% in Besitz, vs. Buccaneers): Penny ist offiziell ein Seahawks. Ihn würde ich euch nur empfehlen, falls er wirklich noch vor der Trade-Deadline das Team wechseln sollte. Bei den Seahawks hat Penny kaum Carries hinter Lead-Back Chris Carson, konnte aber letzten Sonntag gegen die Falcons seine Stärken andeuten, lief 55 Yards bei 8 Carries und damit einem guten Durchschnitt von 6,8 Yards pro Lauf.


WR

Chris Conley, Jaguars (0,3% in Besitz, vs. Texans): Nachdem Dede Westbrook im Spiel gegen die Jets ausfiel wurde Conley mehr in die Offense involviert. Er fing 4 seiner 7 Targets für 103 Yards und einen Touchdown. Sollte Westbrook weiter ausfallen sollte die Rolle von Conley größer werden und spielte gegen eine Texans-Defense, die nicht nur viele Punkte gegen Quarterbacks zulässt, sondern die meisten Punkte gegen Wide Receiver.


TE

Darren Fells, Texans (18% in Besitz, vs. Jaguars): Fells ist noch im Großteil der Ligen verfügbar. Eine unglaubliche Statistik: Fells hat bisher alle Red Zone Targets (7) in dieser Saison für 75 Yards und 5 Touchdowns gefangen. Gegen die Raiders konnte Fells zweifach scoren, erzielte damit fast 18 Punkte. Fells ist auch im Spiel gegen die Jaguars eine Option, auch wenn er seine Production sehr abhängig von Scores ist.

Ryan Griffin, Jets (0% in Besitz, vs. Dolphins): Sollte der eigentliche TE1 Chris Herndon in Woche 9 noch nicht verfügbar sein solltet ihr Griffin aufnehmen. Er kommt aus einem 20-Punkte-Spiel (66 Yards, 2 Touchdowns) und trifft dann auf die Miami Dolphins. Solltet ihr euren Tight End diese Woche streamen müssen ist Griffin eine Option.


Defense/Special Teams

Browns (16% in Besitz, vs. Broncos): Auch wenn die Browns dem Hype bisher nicht gerecht werden würde ich die Defense diese Woche starten. Die Browns treffen auf die Broncos, die auf Starting-QB Joe Flacco verzichten müssen. Und auch mit Flacco war die Offense nicht gerade das, was man als gefährlich bezeichnet: nur 15,6 Punkte pro Spiel sind die fünftschlechteste Ausbeute in der NFL.

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